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LIECHTENSTEINEin Stein aus Licht: Liechtenstein auf der Expo
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Ort: Gästeclub im DP
Person: Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein
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Ein Steinkubus aus Licht - das Fürstentum spielt mit seinem
Expo-Pavillon auf seinen Namen an. Am 14. Oktober feiert Liechtenstein in
Hannover seinen Nationentag.
Das übergreifende Thema der Expo - Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen
Entwicklung - ist für Liechtenstein besonders wichtig. Das Land liegt
vollständig in den Alpen, Eingriffe in das ökologische Gleichgewicht der
Gebirgsnatur machen sich hier also früher und besonders empfindlich
bemerkbar. Wie in einem Miniaturbild vereint Liechtenstein die
Herausforderungen, die sich aus dieser Situation für alle Alpenstaaten
stellen. Das Fürstentum zeigt daher auf der Expo seine großen Bemühungen
um die nachhaltige Nutzung des Alpenraums - auch jenseits der eigenen
Grenzen.
Zum Gedanken der Nachhaltigkeit bemerkt der Pavillon Liechtensteins:
"Nur ein Viertel der Alpenfläche eignet sich als Wirtschafts- und
Wohnraum. Hier konzentrieren sich alle Nutzungsansprüche. Nachhaltige
Entwicklung bedeutet, eine für die alpinen Bodenressourcen angemessene und
dauerhafte Raumplanung zu finden. Die europäische Politik favorisiert den
privaten Auto- und LKW-Verkehr. Nord-Süd-Verbindungen werden beansprucht,
als stünden die Alpen nicht quer. Nachhaltige Entwicklung bedeutet eine
den alpinen Verhältnissen angepasste Verkehrsplanung - europaweit.
Die Alpen brauchen Schutz vor Blechlawinen. Allzu viele Erholungssuchende
zerstören die Idylle und übersteigen selbst die Kapazität der Alpen,
weiterhin Erholung bieten zu können. Nachhaltige Entwicklung bedeutet, der
alpinen Umwelt Raum zu lassen für die eigene Regeneration."
Liechtenstein und die Bundesrepublik sind gemeinsam
Unterzeichnerstaaten der Alpenschutzkonvention, die in den vergangenen
zehn Jahren dieses Konzept einer nachhaltigen Bewirtschaftung des gesamten
Alpenraums verfolgt hat.
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